Rumpfaufbau
Als der Flieger zu mir gebracht wurde war erstmal das Staunen groß. Die größe und auch tolle Airbrush Designs ist man ja fast gewöhnt, trotzdem fand ich den ersten Eindruck einfach nur *geil*. Ein perfekt lackierter und wirklich sauber gemachter Flieger lag da in Einzelteilen vor einem---> erster Eindruck also sehr gut.
Dem Flieger lag auch gleich sämtliches Zubehör bei wie man es von 3W gewöhnt ist: Dämpferhalter, Wabenbrett, Tankbrett waren alle ähnlich den Teilen welche ich von meiner 3W Ea noch kenne. Da sich diese Bauweise bewährt hat wird die Maschine auch so aufgebaut wie vom Hersteller gedacht.
Los ging es mit den Fahrwerken (Haupt und Sporn). Hier müssen die Löcher gebohrt werden und anschließend Einschlagmuttern (M6 für HFW und M4 für den Sporn) in den Rumpf geklebt werden. Achließend wurden noch die 8 Löcher für die M6 Schrauben in den Motordom und die Rumpfanformung gebohrt damit dieser nach erneutem Einkleben von Einschlagmuttern auch festgeschraubt werden kann:
Als nächstes ging ich daran dem Fahrwerk die Räder und Radkappen zu "verpassen". Hier werden die dem Bausatz beiliegenden Teile verwendet die einen sehr guten Eindruck machen. Die Radverkleidungen wurden innen vorsorglich an beanspruchten Stellen mit einer 160g Matte verstärkt. Das Ergebnis ist eine sehr Steife und optisch ansprechende Einheit die den Belastungen im normalen Betrieb auch auf nicht so idealen Plätzen gewachsen sein sollte:
Nachdem der Rumpf nun auf einen Beinen stehen konnte wurde der Motor (ein 3W 157XI TS mit 2 Zündungen und somit 2 Kerzen pro Zylinder) am Dom passend positioniert, Löcher angezeichnet und selbige dann gebohrt:
Um für das Triebwerk eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten wurden die für 3W Modelle typischen großen Luftöffnungen unter den Dämpfern in den Rumpf geschnitten (Auf dem Bild kann man bereits das danach eingeklebte Brett sehen auf welchem später die Dämpferhalter festgeschraubt werden was man in den Bildern danach erkennen kann). Desweiteren wurden Seitlich des Motordoms Aussparungen "reingesägt" und die Domanformung wurde mit 3 großen Löchern versehen:
Der nächste Arbeitsschritt beschäftigte sich mit den Dämpferhaltern. Diese kommen bereits vormontiert, man muss lediglich das GFK Rohr mit dem roten Kunststoff verkleben (der schwarze Kreis= Kohlerovinge). Durch die Langlöcher, welche man auf dem Bild erkennt, ist die Höhe einstellbar was eine optimale Position des Dämpfers ergeben soll. Durch den Runden Rumpf und die damit verbundene Anordnung des Motors genau in der Mitte müssen die Dämpfer so weit unten angeordnet werden, dass die Halter nicht wie vorgesehen zusammen gebaut werden können. Sondern in eigener Regie gekürzt und durch selbst gebohrte Löcher zusammengefügt werden müssen:
Bei der anschließenden Montage stellte ich fest, dass alles wie gewünscht zusammen passt. Um dem Rumpf um das Fahrwerk etwas mehr festigkeit zu verleihen wurde hier noch eine Matte CFK einlaminiert:
Es folgte der Arbeitsgang rund um den Tankeinbau. Das erste Bild zeigt das Tankbrett im Lieferzustand welches entlang der Markierungen zurecht gesägt wird. Da der Rumpf vorne zu eng ist um das kompette Brett hinein zu bekommen muss es zudem noch mittig durchgesägt werden. Dazu kommt nocht, dass der Rumpf oben eigentlich zu eng ist um später die Tanks einbauen zu können werden diese bereits vor dem einkleben mit dem Brett verbunden. Die Tanks (beide 1l) und Beschläge stammen von 3W.
Nun können die 2 Hälften in den Rumpf eingeklebt werden. Dies ist zwar ein wenig "fummelig" aber läßt sich dennoch gut bewerkstelligen. Ich habe nachdem ich die Tankhälften in den oberen Rumpfteil gehalten habe darunter 2 Holzstäbe mit sekundenkleber angeheftet welche als Auflagerahmen dienen. Anschließend wurden mit 24h Harz die 2 Hälften auf den Rahmen geklebt, zum Rumpf hin wurden sie ebenfalls mit Harz und zusätzlich mit CFK Rovingen verklebt was eine solide stabile Verbindung ergibt. Die Mittige Verbindung zwischen den beiden Brettern übernehmen passend zurecht geschnittene Kohle Matten.
Als nächstes folgten ein paar kleinere Arbeiten: Montage der formschönen Tankverschlüsse von 3W und verschließen der "Lücke" von Steckungsrohrhülse und Tankbrett um sicher zu gehen, dass der hintere Rumpfteil keine Wärme von den Dämpfern abbekommt und die heiße Luft durch die großen Öffnungen muss. Damit der Rumpf an den Durchführungen der Tankverschlüsse mit der Zeit nicht weich wird, wurde dort noch mit einer dünnen Sperrholz Scheibe verstärkt.
Da der Rumpf somit im vorderen Bereich somit fast "Rohbaufertig" war ging es an das große RC Einbaubrett welches die 3 Futaba Seitenruderservos, die Powerbox Akkuweiche und die 2 Lipo Akkus zur Anlagenversorgung aufnimmt. Zunächst wurde das von 3W mitgelieferte Brett passend ausgesägt und geschliffen. Dann wurde ein Sperrholzrahmen gebaut welcher als Auflage für die 3 Servos dient. Aus optischen Gründen wurde dieser Rahmen noch mit CFK belegt (auf einer Glasplatte gepresst)
Nun konnte das Brett eingeklebt werden (24h Harz, Glasmatte und CFK Rovinge) und die Servos + Weiche konnten ihren Platz einnehmen. Nun wurden auch direkt die Anlenkungen der Servos so verbunden, dass die Servos in der Nullage sich nicht gegenseitig verspannen.
Es folgte der Einbau des Powerbox Tastschalters und das einbringen diverser Abluft und Montagelöcher im Rumpfheck.
Auch die Motorhaube bekam im unteren Bereich eine großen Ausschnitt als welchem später die Dämpferauslasse ragen. Anschließend wurden die Kabel für die HLW Servos im Rumpfheck verlegt und die Abschlussleiste mit 24 Harz verklebt
Es ging an die Kabinenhaube und deren Rahmen. In den Rahmen sind bereit 4 Alulaschen integriert und im Rumpf befinden sich an den passenden Stellen Sperrholzverstärkungen. So wurden von mir einfach 4 Löcher von außen passende durch den Rumpf gebohrt und ein Gewinde in die Alulaschen geschnitten. Anschließend wurden die Löcher im Rumpf so angepasst, dass die Schraubenköpfe vollständig darin verschwinden. Nun wurde der Rahmen im innern Schwarz gestrichen, die Kabinenhaube ausgeschnitten und mittels ca 45 Schrauben befestigt
Zum Abschluss dieses Berichtabschnitts wurden die Löcher im Rumpf für die Flächendübel und -verschraubung mit Sperrholzscheiben verstärkt. Eingeklebt wurden diese Scheiben mit 24h Harz und nochmals mit einem CfK Roving umwickelt.
Weiter geht es im Abschnitt: Flächen und Ruder













































